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Georgsdorf

Kurz erklärt, warum ein Stoff so bezeichnet wird.

Die Grafschaft Bentheim (Nordhorn, Georgsdorf, Umgebung) war über viele Jahrzehnte ein wichtiges Zentrum der Baumwoll- und Webwarenindustrie. Viele Stoffe wurden dort gewebt oder gehandelt.

Bestimmte klassische Baumwollstoffe mit kleinem Karomuster (ähnlich Vichy/Karo) wurden im Großhandel nach Herkunft oder Handelsplatz benannt.

So entstand wohl der Name „Georgsdorf“ für genau diesen Stofftyp.

„Georgsdorf“ ist kein offizieller Stofftyp, sondern ein Handelsname.

Ein Stoff heißt „Georgsdorf“, weil er historisch aus dieser Textilregion stammt bzw. dort gehandelt wurde – ähnlich wie andere Stoffe Namen von Orten tragen.

Typische Eigenschaften von „Stoff Georgsdorf“:

100 % Baumwolle, gewebt

- eines Karo (oft 2–5 mm), Das Karo ist gewebt, nicht gedruckt

- Vorder- und Rückseite sehen gleich aus.

- beliebt für Schürzen, Hemden, Blusen, Bettwäsche, Deko

- sehr regelmäßiges Mini-Karo meist 2–5 mm groß

- absolut gleichmäßig

- klassische Farben: weiß/rot, weiß/blau, weiß/grün, weiß/schwarz

Griff: fest, aber nicht hart

- fühlt sich trocken & glatt an

- fällt besser als dünne Druckstoffe

- nicht labberig, nicht steif.

Webart: Leinwandbindung

- simpel, stabil

- deshalb langlebig & waschfest

- perfekt für Alltagskleidung & Haushalt

Typische Verwendungen (klassisch & heute)

- Schürzen

- Kittel

- Hemden & Blusen

- Bettwäsche

- Landhaus- & Küchenstoffe

Die Firma Swafing ( Stoffgroßhandel aus Nordhorn ) wird mit „Georgsdorf“-Stoffen in Verbindung gebracht, weil sie einer der Großhändler und Marken-Vertriebe für genau diese Stoffart ist – aber nicht unbedingt der ursprüngliche Hersteller.

Swafing hat solche klassischen Baumwoll-Karos im Sortiment gehalten und standardisiert – deshalb taucht der Name heute oft zusammen mit Swafing auf.

Auch wenn die Produktion heute im Ausland passiert:

- Garnqualität

- Fadendichte

- Farbechtheit

werden von Swafing festgelegt bzw. geprüft, bevor der Stoff in den Handel geht.